Gesundheit Nährstoffe

Eisen

das am häufigsten vorkommende Spurenelement 

Eisen ist das am häufigsten vorkommende Spurenelement in unserem Körper. Da wir das Eisen nicht selbst herstellen können, müssen wir es mit unserer Nahrung aufnehmen. Es wird dann nachdem es über den Darm aufgenommen wurde durch das transferieren, das Taxi für das Eisen, ins Knochenmark, in die Leber und in unsere Milz transportiert und dort in Form von Ferritin, dem Speicher Eisen, gelagert zu werden. 

Wir verlieren jeden Tag über Stuhl, Haut, Schweiß und Galle unser Eisen. Männer verlieren bis zu 1,2 mg und Frauen sogar bis zu 3,2 mg.

Durch verschiedene Faktoren kann dieser Verlust sogar noch um ein Vielfaches erhöht werden.

Wofür brauchen wir das Eisen?

Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist die Blutbildung, die im Knochenmark stattfindet.

Es ist auch ein wichtiger Bestandteil vom Hämoglobin welches für den Transport von Sauerstoff und Abtransport von CO2 nötig ist. Es ist auch ein wichtiger Bestandteil von Myoglobin welches den Sauerstoff in unserer Herz und Skelettmuskulatur vorrätig hält.Eine weitere wichtige Aufgabe des Eisens ist die Energiegewinnung. ohne dass reisen können die Power liefernden Enzymen nämlich keine Energie herstellen.

Weitere Prozesse in denen Eisen haltige Signalstoffe benötigt werden:

  • Bei der Blutgefäßweitstellung und somit bei der Blutdruckregulierung
  •  Bei der Atmung
  •  In der körpereigenen Abwehr
  •  Bei Entzündungen
  •  In Heilungsprozessen
  •  Sie sorgen für ausreichend Magensäure
  •  Bei der Entwicklung von Schmerzen

weitere wichtige Aufgaben

Eine weitere Aufgabe des Eisens ist die Bereitstellung von Melanin. Melanin ist der Farbstoff der uns im Sommer die braune Farbe verleiht und unserer Haut vor Sonneneinstrahlung schützen soll. Reicht die Melaninbildung nicht aus bekommen wir vermehrt Sonnenbrand und unsere Haut altert vorzeitig.

Auch für unsere Fettverbrennung ist Eisen besonders wichtig, denn nur mit Hilfe von Eisen kann L-Carnitin dem Fatburner unseres Organismus gebildet werden. Diese Aminosäure transportiert die fette in unserem Körper in die Mitochondrien wo sie in Energie umgewandelt werden. Gleichzeitig schützt es aber auch unsere Blutgefäße, verbessert unsere Abwehrkräfte, hält unsere Nervenzellen gesund und hemmt Entzündung.
Doch das Eisen kann noch vieles mehr: es ist an der Bildung von Nervenbotenstoffe beteiligt oder auch an der Umwandlung von Hormonen Vorstufen in Vitamin D. Auch unsere Schilddrüse benötigt Eisen. Es ist nämlich in die Bereitstellung von Schilddrüsenhormonen eingebunden. Fehlt das Eisen können somit auch nicht ausreichend Schilddrüsenhormone gebildet werden.

Wie ihr sehen könnt ist das Eisen ein sehr wichtiges Spurenelement in unserem Körper, deshalb ist es besonders wichtig immer ausreichend davon aufzunehmen.

Eine Eisenmangelanämie (Blutarmut durch Eisenmangel) kommt, besonders bei Frauen, sehr häufig vor. Dann ist es meist nötig ein Eisenpräparat einzunehmen. Leider bekommen viele Frauen von den gängigen Produkten Nebenwirkungen, wie Verdauungsbeschwerden, da diese synthetisches Eisen enthalten, welches schwierig für den Körper zu verarbeiten ist. 
Vielen ist unbekannt, dass es aber auch Präparate mit natürlichem Eisen (aus dem Curryblatt) gibt, wie zum Beispiel von InnoNature1. Unserer Erfahrung nach, sind diese wesentlich bekömmlicher.

Eisengehalt in verschiedenen Lebensmitteln

Lebensmittel je 100g Eisen in mg
Schweineleber 18,0
Schinken (Rind) 10,0
Leberwurst 8,0
Muskelfleisch (Rind, Schwein) 2,0
Geflügel, Lamm 1,5-2,0
Fisch, Meeresfrüchte  
Austern, Miesmuscheln 5,0-7,0
Ölsardinen 2,0
Kabeljau 1,0
Seelachs 0,2
Milch & Milchprodukte, Eier  
Parmesan 0,7
Hartkäse 0,3-0,5
Camembert 0,2
Milch 0,1
Eigelb 5,0
Eiweiß 0,1
Pilze  
Pfifferlinge / Eierschwammerl (gegart) 6,0
Hülsenfrüchte, Nüssen, Samen  
Linsen, Bohnen getrocknet 8,0-9,0
Kichererbsen getrocknet 7,0
Mandeln, Haselnüsse 3,0-4,0
Kürbiskerne 6,4
Sonnenblumenkerne 6,0
Getreide, Getreideprodukte  
Amaranth,Quinoa 8,0-9,0
Vollkornmehl (Weizen, Roggen) 4,0-5,0
Naturreis 3,0
Vollwertnudeln 2,0-4,0
Vollwertbrot 1,5-2,5
Kräuter, Gemüse, Kartoffeln  
Petersilie (Roh) 6,0
Spinat (roh) 4,0
Schwarzwurzeln 3,0
Grünkohl 2,0
Feldsalat 2,0
Gurken, Tomaten 0,5
Blumenkohl, Kohlrabi 0,5
Kartoffeln 0,5
Dörrobst, Obst  
Aprikose, Feigen getrocknet 3,0-5,0
Datteln 3,0
Johannisbeeren, Brombeeren 1,0-1,5
Himbeeren, Heidelbeeren 0,5-1,0
Kiwi, Traube, Bananen 0,2-0,4
Äpfel, Orangen 0,1-0,2
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Über den Autor

Sina ist Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin aus Freiburg St. Georgen (BW). In ihrer Praxis für Natur- & Frauenheilkunde  liegen ihre Schwerpunkte in den Bereichen Frauenheilkunde, Darmgesundheit und Hormonbalance.

Sie begleitet ihre Patienten bei chronischer Erschöpfung, Schilddrüsenproblematiken oder Beschwerden rund um den Verdauungstrakt. Als ganzheitliche Therapeutin für Frauenheilkunde begleitet sie junge Mädchen bei Menstruationsbeschwerden, berät in den Bereichen Menstruationshygiene & Verhütung, begleitet Frauen bei ihrem Kinderwunsch und hilft bei Beschwerden in den Wechseljahren.

Hier, bei Frauengeflüster ist sie unsere Expertin für Ernährung, Hormonbalance und neue Rezeptkreationen.

www.naturheilpraxis-hellinger.de

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