Gesundheit Nährstoffe

Eisenmangel

Wie im Eisen Beitrag bereits erwähnt, ist das Eisen an einer Vielzahl von Prozessen in unserem Körper beteiligt, somit kann man sich auch vorstellen dass eine Vielzahl von Problemen durch einen Eisenmangel verursacht werden können.

Nehmen wir nicht mehr ausreichend Eisen auf oder verlieren es durch Schwangerschaft, Blutungen oder Medikamente, greift der Körper erst einmal auf das gespeicherte Ferritin zurück.

Hier entstehen deshalb auch erst mal kaum Mangelsymptome, da diese sich erst zeigen wenn auch unsere Vorräte zur Neige gehen. Wenn das passiert wird immer weniger Eisen in das Knochenmark transportiert wodurch die Blutbildung gedrosselt wird und immer weniger roter Blutfarbstoff produziert wird.

Hier zeigen sich dann spätestens die ersten Symptome:

  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Lernstörungen

Da nun auch die Mitochondrien nicht mehr richtig arbeiten können wird nicht mehr ausreichend Energie produziert wodurch wir einen allgemeinen Leistungsabfall verspüren. Bei manchen ist dabei auch die Thermoregulation gestört wodurch sie ständig frieren. Da nun auch nicht mehr genug Nervenbotenstoffe gebildet werden können, kann es zu depressiven Verstimmungen und Schlafstörungen kommen.Auch die Zellerneuerung ist nun gestört, dadurch bekommen wir Risse z.B. an den Mundwinkeln, unsere Zunge brennt und an der Darmschleimhaut können Reizungen auftreten. Unsere Haare und Nägel werden brüchig und stumpf. Eine weitere Begleiterscheinung ist ein schwaches Immunsystem, da das Eisen auch an unserer Infektabwehr beteiligt ist.

Infolgedessen werden wir bei einem Mangel immer häufiger krank und haben keinen ausreichenden Schutz mehr vor Bakterien oder Grippeviren.  Bei Kindern zeigen sich die Eisenmangelsymptome auch häufig in Form von Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten in Form von Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten

Je nachdem wie ausgeprägt ein Eisenmangel auftritt, wird er mithilfe der Ernährung bei leichten Formen oder mit Nahrungsergänzungsmitteln bei stärkeren Formen ausgeglichen. Bei schweren Eisenmängeln werden häufig auch Infusionen angewandt. Welche Nahrungsmittel besonders viel Eisen enthalten, könnt ihr im Blogeintrag zum Eisen nachlesen. 

Wer unter den Symptomen leidet oder einen Eisenmangel bei sich vermuten, kann seine Eisenwerte mit Hilfe einer Blutlaboranalyse beim Arzt oder Heilpraktiker bestimmen lassen. 

Leider bekommen viele Menschen von den gängigen Produkten Nebenwirkungen, wie Verdauungsbeschwerden, da diese synthetisches Eisen enthalten, welches schwierig für den Körper zu verarbeiten ist. 
Vielen ist unbekannt, dass es aber auch Präparate mit natürlichem Eisen (aus dem Curryblatt) gibt, wie zum Beispiel von InnoNature1. Unserer Erfahrung nach, sind diese wesentlich bekömmlicher.

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Über den Autor

Sina ist Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin aus Freiburg St. Georgen (BW). In ihrer Praxis für Natur- & Frauenheilkunde  liegen ihre Schwerpunkte in den Bereichen Frauenheilkunde, Darmgesundheit und Hormonbalance.

Sie begleitet ihre Patienten bei chronischer Erschöpfung, Schilddrüsenproblematiken oder Beschwerden rund um den Verdauungstrakt. Als ganzheitliche Therapeutin für Frauenheilkunde begleitet sie junge Mädchen bei Menstruationsbeschwerden, berät in den Bereichen Menstruationshygiene & Verhütung, begleitet Frauen bei ihrem Kinderwunsch und hilft bei Beschwerden in den Wechseljahren.

Hier, bei Frauengeflüster ist sie unsere Expertin für Ernährung, Hormonbalance und neue Rezeptkreationen.

www.naturheilpraxis-hellinger.de

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