Bindegewebe stärken – Cellulite los werden

Eine schöne, straffe und reine Haut wünschen sich die meisten von uns, denn dies verkörpert Gesundheit, Fitness und Attraktivität. Zumindest wird uns das so häufig durch die Werbung suggeriert. 

In unserem heutigen Alltag wird das Bindegewebe jedoch meist ziemlich arg geschwächt, was sich in Falten, Cellulite oder schlaffer Haut äußern kann.
In diesem Artikel möchte ich dir erst einmal ein paar Informationen zu unserem Bindegewebe geben und erklären, wie es zu der lästigen Cellulite kommen kann und wieso gerade Frauen viel häufiger darunter leiden als Männer. 

Im Anschluss daran besprechen wir, was du tun kannst, um dein Bindegewebe zu stärken und welche Tipps und Tricks es hier gibt.
Wie immer heißt es aber auch hier, dass die Gesundheit von innen heraus kommt und das eine gesunde und ausgeglichene Ernährung und die Versorgung mit den für das Bindegewebe wichtigen Nährstoffen die Grundvoraussetzung bildet.
Fangen wir aber nun mit der ersten Frage an. 

Das Bindegewebe gilt als das verbindende Element in unserem Körper. Seine Aufgabe ist es, Gewebe und Organe zu verbinden und unseren Körper zu stützen, indem es unter anderem an dem Aufbau von Knorpeln und Knochen mit beteiligt ist. Das Bindegewebe hält unsere Organe in Form, schützt diese und spielt außerdem auch eine wichtige Rolle in der Abwehr von Erregern. Das weiche Bindegewebe bildet ein umhüllendes Netzwerk und ist unter dem Begriff Faszien bekannt.
Das Bindegewebe in seiner Gesamtheit hilft unserem Körper aber auch bei der Versorgung mit Nährstoffen und dem Abtransport von Stoffwechselendprodukten, zudem soll das Bindegewebe eine Funktion bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes spielen und zusätzlich als Wasser- und Nährstoffspeicher dienen. 

In unserem Körper unterscheiden wir 4 Gewebearten. Dazu gehört das Nervengewebe, das Muskelgewebe, das Epithelgewebe und das Binde- und Stützgewebe. Diese Gewebeart ist die größte und wird aus Zellen und der sogenannten Zwischenzellsubstanz aufgebaut. Diese Zwischenzellsubstanz besteht aus einer Grundsubstanz und aus Fasern. Dazu zählen die Retikulinfasern, die kollagenen und die elastischen Fasern.
Nun können wir das Bindegewebe aber auch noch in verschiedene Arten unterteilen.

Zu den Gewebearten zählt im weiteren Sinne nämlich auch das Blut, das retikuläre Bindegewebe, das Fettgewebe, das lockere, sowie das straffe Bindegewebe, das Knorpelgewebe, Knochen- und Muskelgewebe.
Wenn wir an das Bindegewebe denken, so denken die meisten von uns an das Gewebe, das für eine straffe Haut verantwortlich ist. Dazu gehört das straffe und das lockere Bindegewebe, hier befinden sich v.a. elastische und kollagene Fasern. Und darauf möchten wir uns nun im Laufe dieses Artikels konzentrieren.

Die Stärke und Elastizität unseres straffen und lockeren Bindegewebes wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu gehört als wichtiger Punkt unsere Ernährung, genügend Flüssigkeit, die Hormone und auch die Bewegung. Besonders die kollagenen, zugfesten Fasern benötigen ausreichend Vitamin C. Liegt ein Vitamin C Mangel vor, so wird die Kollagensynthese gestört, das heißt auch, dass geschädigte kollagene Fasern nicht mehr repariert oder abgebaut werden können und in massiven Fällen kann es zu der Seefahrerkrankheit, dem Skorbut kommen. Dabei wird z.B. die Abwehr stark geschwächt, es kommt zu Entzündungen, Zahnfleischbluten und Muskelschwund.
Aber auch geringe Bewegung, durch vieles und langes Sitzen können zu einer vorzeitigen Zellalterung führen und auch Cellulite kann entstehen. 

Mittlerweile weiß man auch, dass Frauenhaut schneller altert als die Haut der Männer. Dies liegt an den Hormonen und besonders bei Frauen nach der Menopause nimmt die Spannkraft der Haut und auch die Wassereinlagerungen ab, so sollen ca. 30% des Kollagens bei Frauen in den ersten Jahren nach der Menopause verloren gehen. Dadurch wird die Haut schlaffer und meist auch trockener. Dies ist allerdings ein natürlicher Vorgang. Doch auch neben den Hormonen gibt es einen weiteren Unterschied im Bindegewebe von Mann und Frau. Das männliche Bindegewebe ist netzartig aufgebaut und hat somit kleinere “Zwischenräume” was insgesamt zu mehr Stabilität beiträgt. Das Bindegewebe der Frau ist eher parallel, wie Säulen angeordnet. Dadurch gibt es größere Hohlräume und weniger Festigkeit.

Liegt nun vermehrt Fett vor und weniger feste Fasern, so kann sich dies leichter durch diese Hohlräume drücken und zu Unebenheiten auf der Oberhaut führen, wie wir es von der Cellulite kennen. 

Cellulite ist ein multifaktoriell bedingtes Erscheinungsbild der Haut. Dabei sind Dellen und Unebenheiten in der Haut zu erkennen. Bei 80-90% der Frauen nach der Pubertät zeigt sich eine Cellulite (1) . Wichtig ist es hier, dass wir die Cellulite von der Cellulitis unterscheiden. Diese zwei Begriffe werden gerne als Synonyme benutzt was allerdings nicht Richtig ist, da es sich bei der Cellulitis um eine entzündliche Erkrankung des Unterhautgewebes handelt, meist hervorgerufen durch eine bakterielle Infektion.
Die Cellulite hingegen ist ein nicht-entzündliches Erscheinungsbild ohne Krankheitswert.  Hierbei handelt es sich um eine Degeneration der Bindegewebsfasern, des subkutanen (Unterhaut-) Bindegewebes.
Bei Frauen finden wir die Cellulite vor allem an den Oberschenkeln und in der Region des Gesäß. Das Bindegewebe der Frau ist durch das Östrogen lockerer und auch weicher als das des Mannes. Mit dem Alter und den damit verbundenen Hormonveränderungen oder auch durch Bewegungsmangel und durch eine ungesunde Ernährung kann die Spannkraft der elastischen und kollagenen Fasern nachlassen. Passiert dies, so kann sich vermehrt Fett im Unterhautgewebe einlagern. Diese Fettzellen können sich durch das schwache und parallel angeordnete Bindegewebe hindurch drücken und so als Unebenheiten auf der Haut wahrgenommen werden. Es kann dabei zusätzlich zu einer leichten Stauung der Lymphflüssigkeit kommen. Und das zusammen ist das, was wir als Cellulite oder auch als Orangenhaut bezeichnen. 

Die Cellulite lässt sich in drei verschiedene Schweregrade einteilen.
Von der leichten, der starken bis hin zur sehr starken Cellulite.
Von der leichten Form spricht man, wenn sich die ersten Hautdellen zeigen, wenn man die Haut mit den Fingern zusammenpresst. Die Haut erscheint aber im Stehen oder Liegen noch glatt. 

In dem zweiten, also dem schweren Stadium, sieht man die Cellulite deutlich auch im stehen, sitzen und liegen. Bei der sehr schweren Form, kommen noch kleine Knötchen hinzu die deutlich sicht- und tastbar sind. Auch Dehnungsstreifen gehören hier zum Erscheinungsbild.
Dies stellt für viele Frauen heutzutage vor allem ein kosmetisches Problem dar und kann zu einem psychischen Leiden führen.
Diesem kann man allerdings vorbeugen und auch wenn die Cellulite schon da ist kann sie wieder verschwinden. Anders ist dies mit Dehnungsstreifen, die sich zwar abschwächen können, aber das geschädigte Gewebe bleibt bestehen. 

Um lange eine glatte und straffe Haut zu haben, kann man schon früh vieles dafür tun.

  1. Gesunde Ernährung 

Das A und O ist wie immer eine gesunde und ausgeglichene Ernährung. Hier ist es vor allem sehr wichtig, auf genügend Gemüse und Obst zu achten. Für die Kollagensynthese ist das Vitamin C der Schlüsselfaktor. Ist unser Körper mit unzureichend Vitamin C versorgt, so kann sich dies im Hautbild wiederspiegeln. Für mehr Vitamin C-Fakten klicke einfach hier.  Auch das Vitamin A ist ein wichtiges Vitamin für unser Kollagen, auch das finden wir in gelb-orangen und grünem Gemüse.
Für eine gesunde Haut sollte zudem industrieller Zucker und Weißmehlprodukte vermieden werden. Diese können Entzündungsreaktionen der Haut fördern und zum Nährstoffräuber werden, hier vorallem von dem Vitamin B1.
Für unser Bindegewebe sind auch Proteine sehr wichtig. Hier ganz besonders die Aminosäure L-Lysin, diese finden wir bspw. in Vollkornprodukten, Eiern, Milchprodukten, Walnüssen, Quinoa und Gemüse.
Insgesamt ist es wichtig, genügend Antioxidantien zu essen, um den oxidativen Stress in den Zellen entgegenzuwirken. Hierfür sind auch Silizium, Zink und Selen wichtig, wie wir sie unter anderem in Vollkornprodukte, Kernen und Nüssen finden. Für die Selenzufuhr reichen schon 2 Paranüsse täglich aus. 

2. Ausreichend Bewegung 

Bleiben wir in Bewegung, so stärken wir nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unser Gewebe. Für unser Bindegewebe scheint die Kombination aus leichtem Ausdauer- und Krafttraining ideal zu sein. Dadurch wird zudem die Durchblutung gefördert und die Versorgung aller Zellen im Körper verbessert. 

3. Bürstenmassagen 

Um die Durchblutung zu fördern eignen sich auch Bürstenmassagen, diese können auch trocken, am besten morgens nach dem Aufstehen angewendet werden. Eine andere Möglichkeit ist die Bürstenmassage und auch Peelings unter der Dusche. 

4. Wechselduschen 

Wechselduschen sind ideal um die Durchblutung und den Kreislauf anzuregen. Hier duscht man sich im Wechsel heiß und kalt ab. Man sollte sich allerdings langsam an diese Anwendung herantasten, um Schwindel und andere Kreislaufbeschwerden zu vermeiden. 

5. Alkohol und Nikotin meiden 

Auch diese zwei Alltagsdrogen sollten gemieden werden. Sie können Entzündungsreaktionen im Körper fördern und besonders Nikotin verbaucht sehr viel Vitamin C, wodurch die Kollagensynthese zusätzlich gestört wird.

Cremes und andere Kosmetikprodukte die von außen aufgetragen werden, scheinen keine langfristige Besserung zu erzielen, da diese nur in die Obere Hautschichten eindringen und der Ursprung der Cellulite viel tiefer im Gewebe liegt. 

Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel wird mittlerweile sehr viel für das Bindegewebe angeboten. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass die Produkte qualitativ hochwertig sind und wirklich die Stoffe enthalten, die wir für die Kollagensynthese benötigen.
Ich selbst nutze bereits seit zwei Monaten ein Produkt zur Unterstützung der natürlichen Kollagensynthese und somit zur Stärkung des Bindegewebes. Daneben achte ich sehr auf meine Ernährung, ausreichend Bewegung, Flüssigkeit und Schlaf. 

Da ich aber viel am Schreibtisch sitze wollte ich meinem Körper zusätzlich etwas Gutes tun und meinem Bindegewebe einen zusätzlichen Schutz bieten.

Nun kann ich sagen, dass ich habe tatsächlich das Gefühl habe, dass mein Bindegewebe wieder etwas straffer wurde. Zudem habe ich bemerkt das meine Nägel fester wurden und auch meine Haare scheinen etwas schneller zu wachsen. Was für mich ein echt toller Nebeneffekt darstellt.
Hierfür nutze ich das Bindegewebe Plus von LebenskraftPur,
hier kommst du direkt zum Produkt. 


Dieses Produkt soll einen natürlichen Schutz bieten und den Körper bei dem natürlichen Aufbau und der Regeneration unterstützen. 

*Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine gesunde und ausgeglichene Ernährung. 

Zusammenfassend können wir also sagen, das unser Bindegewebe einen sehr wichtigen und unverzichtbaren Anteil in unserem Körper darstellt und dass wir dieses durch eine gesunde Lebensweise unterstützen können. Veränderung unserer Haut sind normal und nehmen besonders im Alter und durch Hormonveränderungen zu.

Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen, schaut euch gerne weiter auf unserem Blog um und habt viel Spaß dabei! 

(1) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25940753/ 


Titelbild:
Von Lanzi – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10348706

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