Von den Wirkungen der Minze und worauf man, bei der Anwendung, acht geben sollte.
#phytofact
Die Minze ist wohl eine der meist angewandten Heilkräuter. Als Pfefferminztee oder Minzöl ist sie den meisten bekannt.  
 
Neben der Pfefferminze gibt es allerdings noch eine weitere riesige Auswahl an Minzsorten und auch ein mindestens genauso großes Einsatzgebiet des Heilkrautes.  
 
Dank ihrer umfangreichen Heilwirkungen sollte man allerdings im normalen Hausgebrauch vorsichtig sein. Je nach dem wie empfindlich ein Magen ist, können zu große Mengen des Tees den Magen eher zusätzlich reizen, statt ihn zu beruhigen.  
 
Auch in der Schwangerschaft sollte man auf den Tee verzichten, da er wehenfördernd wirken kann.  
 
Ansonsten wird die Minze aber gerne bei vielerlei Verdauungsbeschwerden und Verdauungsschwäche, bei grippalen Infekten, Nervenschmerzen oder Rheuma und sogar bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt.  
 
Als Minzöl wird es auch häufig auf die Schläfe aufgetragen, um gegen Kopfschmerzen zu helfen. (z.B. in Form von Roll-ons). Bei empfindlicher Haut bitte erst auf Verträglichkeit testen.
 
Laut der TCM (Traditionell Chinesischen Medizin) hat die Minze eine stark kühlende Wirkung. Jetzt im Sommer daher, in Maßen, ein tolles Erfrischungsgetränk. Der Tee wird hierfür stark aufgebrüht, abgekühlt und dann mit Wasser verdünnt getrunken. 
 
Bei Menschen die generell eher frieren sei hier aber Vorsicht geboten. Denn selbst im Sommer ist eine Zufuhr von stark kühlenden Lebensmitteln ziemlich belastend für den Organismus. 
 
Wer im Winter gerne einen Tee trinkt um sich aufzuwärmen, sollte daher auch eher zum Ingwer als zur Minze greifen. Und für etwas Abwechslung im Geschmack, kann man auf weitere Geschmacksrichtungen der Minze zurück greifen: von Apfelminze über Bananen-Minze bis hin zur Zitronenminze sind alle möglichen Arten und Sorten vertreten. Im Garten könnte man sich also sogar ein ganzes Minz-Beet mit den verschiedenen Sorten anlegen.  

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