Was ist Fluorid?

Fluorid zählt genau genommen zu den Spurenelementen.
Fluor ist ein sehr giftiger Stoff aus der Gruppe der Halogene. Es handelt sich um ein Gas, das bereits in kleinen Mengen hoch toxisch für unseren Körper ist.
Fluorid ist die an Mineralstoffe gebundene Form (z.B. Natriumfluorid/Calciumfluorid) und ist natürlicherweise in unserem Körper vorhanden z.B. in den Knochen und den Zähnen.

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Wo haben wir mit Fluorid zu tun?

Im menschlichen Körper ist Fluorid bereits von sich aus vorhanden.
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) geht von einem durchschnittlichen Fluoridbedarf pro Tag von 3,5 mg aus.

Fluorid ist meist ein Bestandteil in deiner Zahnpasta. Es kommt auch im Trinkwasser vor. Je nach dem aus welcher Region das Wasser kommt, hat es einen mehr oder weniger hohen Gehalt an Fluorid. Der Grenzwert für Trinkwasser liegt laut WHO (World Health Organisation) bei 1,5 mg Fluorid pro Liter.
Wenn du in den Supermarkt gehst, findest du im Regal meist auch Speisesalz, dem Fluorid zugesetzt wurde. In unserer Nahrung kommt Fluorid in geringen Mengen auch vor z.B. in Seefisch, Walnüssen, Butter oder schwarzem Tee.

Die Dosis macht das Gift.

Es gibt Grenzwerte in Zahnpasten, die nicht überschritten werden dürfen. Da jeder Mensch ungefähr 2-3x pro Tag seine Zähne putzt und z.B. durch Trinkwasser und Lebensmittel auch Fluorid zu sich nimmt, kann der maximale Fluoridgehalt pro Tag durchaus auch überschritten werden.
Die Grenzwerte für einen Erwachsenen liegen bei 0,005 mg pro Kilo Körpergewicht pro Tag. Bei einer 70 Kilo Person entspricht das einer maximalen Fluoriddosis von 0,35 mg pro Tag.
Wird dem Körper also immer und immer wieder mit Fluorid zugeführt, kann dieser Fluoridgehalt nicht abgebaut werden und auch erst nach Jahren zu Problemen führen.

Interesannte Fakten:
Bei der Aluminium- oder Stahlherstellung entsteht als Abfallprodukt Aminofluorid.
Früher wurde Fluorid aufgrund seiner Giftigkeit lange in Rattengift eingesetzt und war Bestandteil in Pestiziden.

Brauchen wir also eine zusätzliche Aufnahme von Fluorid z.B. in Form von Zahnpasta und fluoridhaltigem Speisesalz?
Darüber gibt es selbst unter den Medizinern, insbesondere bei den Zahnärzten, geteilte Meinungen und kontroverse Diskussionen.

Pro Fluorid:

Es soll die Remineralisation deiner Zähne unterstützen, also vermehrt Mineralstoffe wie Calcium in den Zahnschmelz einbauen und dadurch das Risiko für Karies vermindern. Ein starker Zahnschmelz schützt den Zahn vor den Bakterien, die gerne in den Zahn eindringen wollen und dort Karies verursachen. Die Kariesbakterien (Streptococcus mutans) leben im Mundraum und ernähren sich hauptsächlich von Zucker. Diese Bakterien scheiden dann als Stoffwechselprodukt Säuren aus, die den Zahnschmelz angreifen und Mineralstoffe wie vor allem Calcium herauslösen. (Demineralisation) Zusätzliche, durch die Nahrung und Getränke aufgenommene Säuren verstärken diesen Prozess zusätzlich.
Das Fluorid in der Zahnpasta soll sich wie eine Schutzschicht auf den Zahnschmelz legen und die Säuren daran hindern den Zahnschmelz anzugreifen. Auch der Bakterienstoffwechsel soll durch Fluorid gestört werden und weniger Säuren produzieren.

Contra Fluorid:

Fluorid soll also den Zahnschmelz härter machen und Mineralien in den Zahnschmelz einlagern. So weit so gut. Eine kontinuierliche zusätzliche Gabe von Fluorid kann aber auch dazu führen, dass statt dem Calcium vermehrt Fluorid in den Zahnschmelz eingelagert wird. Die Zahnsubstanz und der Knochen werden zwar härter und dichter, aber auch spröder und weniger nachgiebig, was zu einer erhöhten Bruchneigung sowohl an den Zähnen als auch an den Knochen führen kann.

Ist Fluorid der einzige Weg um Zähne vor Karies zu schützen?

Die richtige Zahnpflege, die Ernährung und insbesondere der Säure-Basen Haushalt des Körpers und die Mikronährstoff Situation des Körpers tragen zu einer guten Zahngesundheit bei. Leider kann die Neigung zu „schlechten Zähnen“ wohl auch vererbt werden.
Der Speichel sorgt für eine natürliche Remineralisation der Zähne, die wiederum auch Schutz vor Karies bildet. Zwischendurch zuckerfreien Kaugummi kauen, kann die Speichelproduktion anregen.

Weitere negative Wirkungen von zu viel Fluorid können sein:

  • Neigung zu Allergien
  • Schmerzen an Muskeln und Gelenken
  • Flecken auf den Zähnen durch einen geschädigten Zahnschmelz (Zahnfluorose)
  • Herz/Kreislauf Erkrankungen
  • Störungen im Knochenstoffwechsel (Neigung zu Osteoporose und Arthrose)
  • Begünstigung von Krebserkrankungen
  • Enzyme und Nervenbotenstoffe können blockiert werden
  • Schwächung des Immunsystems
  • Frühzeitige Hautalterung
  • Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Genschädigung
  • Störungen der Kollagensynthese
  • Die toxische Wirkung von Schadstoffen kann erhöht werden

Fluorid kann die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor Schadstoffen schützen soll, durchbrechen und sich im Gehirn anlagern. So geht man mittlerweile davon aus, dass dies auch zu degenerativen Prozessen im Gehirn führen kann und evtl. Alzheimer begünstigen kann.

Fluorid kann sich auch negativ auf die Zirbeldrüse (Epiphyse) auswirken. Diese sitzt im Gehirn und ist unter anderem für den Melatonin- und Serotoninhaushalt zuständig. Sie reguliert den Schlaf/Wach Rhythmus und kann über Nacht durch Antioxidation Zellschäden entgegenwirken. Fluorid kann sich im Gewebe der Zirbeldrüse anlagern und dieses verhärten, wodurch sie ihre Funktionen nicht weiter ausführen kann. Sie soll auch am Beginn der Pubertät beteiligt sein, die durch zu viel Fluorid früher eintreten kann.

Fazit: Bei diesen vielen nachteiligen Wirkungen von Fluorid, kann es meiner Meinung nach durchaus sinnvoll sein, dem Körper nicht zusätzlich noch Fluorid über die Zahnpasta etc. zuzuführen. Es gibt schließlich auch Alternativen ohne Fluorid. Letztlich sollte sich jeder mal selbst mit dem Pro und Contra von Fluorid auseinandersetzen.

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Wir sind Mandy und Sina, Heilpraktikerinnen und Gründerinnen von Frauengeflüster.

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