Hey, schön, dass du da bist! Ich bin Sina und Heilpraktikerin aus dem wundervollen Freiburg. Hier lebe ich seit inzwischen gut 6 Jahren im schönen Stadtteil St. Georgen und habe dort auch seit Anfang 2018 meine Praxis für Natur- & Frauenheilkunde.
Mit unserem Projekt Frauengeflüster habe ich dabei eine wundervolle Ergänzung zu meiner Arbeit in der Praxis gefunden. In beiden Bereichen kann ich mich meinen Herzensthemen widmen und Frauen in verschiedenen Lebenslagen begleiten.
Voller Tatendrang und Wissensdurst besuche ich deshalb auch immer wieder neue Fortbildungen und Seminare, um mir genau für diese Herzensthemen noch mehr Wissen anzueignen.
In der Natur und in der Küche finde ich dabei auch den perfekten Ausgleich um mich kreativ und künstlerisch auszuleben. Von selbst kreierten Rezepten (die auch ab und an mal in die Hose gehen 😀 ) über ständig neue Gartengestaltungspläne, habe ich hier immer wieder neue Ideen, die es umzusetzen gilt. Ich bin also eine kleingärtnernde Heilpraktikerin, die es liebt in der Küche zu stehen und sich nebenbei mit Webinaren und Podcasts beschallen zu lassen. Nun wünsche ich Dir viel Spaß auf Frauengeflüster und hoffe dass du einige Tipps und Inspirationen in unseren Beiträgen findest.

„Abnehmspritzen“ (GLP-1-Agonisten) im Fokus
Kaum ein Medikament wird derzeit so kontrovers diskutiert wie die sogenannte „Abnehmspritze“. Präparate wie Ozempic, Wegovy (beide mit dem Wirkstoff Semaglutid, Hersteller: Novo Nordisk) sowie Mounjaro (Wirkstoff Tirzepatid, Hersteller: Eli Lilly) greifen gezielt in die hormonelle Regulation von Appetit, Blutzucker und Sättigung ein. Ursprünglich für die Therapie des Typ-2-Diabetes entwickelt, werden sie heute auch zur Behandlung von Adipositas eingesetzt.
GLP-1-Agonisten ahmen das körpereigene Hormon GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) nach. Sie stimulieren die Insulinsekretion, hemmen Glucagon, verzögern die Magenentleerung und wirken auf zentrale Sättigungszentren im Gehirn. Das Ergebnis: reduzierter Appetit, schnelleres Sättigungsgefühl und häufig eine deutliche Gewichtsabnahme. Tirzepatid wirkt zusätzlich als GIP-Agonist und zeigt in Studien teils stärkere Effekte auf HbA1c und Körpergewicht.
Gleichzeitig sind die Medikamente nicht frei von Nebenwirkungen. Besonders zu Therapiebeginn treten häufig Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl oder Durchfall auf. Seltener werden Pankreatitis, Gallenblasenprobleme oder Schilddrüsenveränderungen diskutiert. Zudem ist die langfristige Wirkung – insbesondere im Hinblick auf Darmmotilität und Mikrobiom – noch nicht abschließend geklärt. Nach dem Absetzen kommt es häufig zu einer erneuten Gewichtszunahme, was eine langfristige Therapiestrategie erforderlich macht.
Fachgesellschaften betonen daher: GLP-1-basierte Therapien sollten Teil eines umfassenden Behandlungskonzepts sein – inklusive Ernährungsumstellung, Bewegung und medizinischer Begleitung. Sie sind kein Lifestyle-Produkt, sondern eine Option für klar definierte Indikationen, bei denen Nutzen und Risiko individuell sorgfältig abgewogen werden müssen.

Zuckerersatzstoffe & Darmgesundheit: Was wir (wirklich) wissen
Zuckerersatzstoffe werden häufig als „Genuss ohne Reue“ beworben – gleichzeitig ist die wissenschaftliche Diskussion komplex und teils widersprüchlich. Fachlich unterscheidet man zwischen Süßstoffen (z. B. Sucralose oder Steviolglycoside) und Zuckeralkoholen (Polyolen) wie Xylit oder Erythrit. Während Süßstoffe nahezu kalorienfrei sind und nur in sehr kleinen Mengen eingesetzt werden, liefern Zuckeralkohole reduzierte Energiemengen, beeinflussen Textur und können – je nach Substanz und Dosis – im Darm fermentiert werden.
Im Fokus der aktuellen Forschung stehen mögliche Effekte auf das Darmmikrobiom und die Glukosetoleranz. Tierstudien zeigen teilweise Veränderungen der Darmflora, Humanstudien liefern bislang jedoch kein konsistentes, klinisch relevantes Bild – insbesondere bei moderatem Konsum. Entscheidend scheint die individuelle Reaktion zu sein: Manche Menschen reagieren empfindlich, andere zeigen keine Auffälligkeiten. Bei Zuckeralkoholen spielt vor allem die Verträglichkeit eine Rolle, da sie dosisabhängig Blähungen oder Durchfälle verursachen können – besonders bei Reizdarm oder FODMAP-Empfindlichkeit.
Für die Darmgesundheit bleiben die Grundlagen maßgeblich: eine ballaststoffreiche, vielfältige Ernährung, ausreichende Bewegung, Schlaf und Stressregulation. Zuckerersatzstoffe sind im Gesamtkontext meist ein Nebenfaktor. Einen uneingeschränkt empfehlenswerten Zuckerersatz gibt es derzeit nicht – maßvoller Einsatz, Kontext und individuelle Verträglichkeit sind entscheidend.

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