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Wildkräuter für unsere Frauengesundheit- Unsere Frühlingsboten

Hast du schon bemerkt, dass der Frühling in seinen Startlöchern steckt? Die Tage werden länger, die Natur fängt an zu sprießen, die Sonne kommt raus und hoffentlich fangen auch bald die Temperaturen an zu steigen. Die Natur beginnt wieder zu erwachen. Es beginnt ein Neustart. 

Die Dinge, die die Natur zaubert und wachsen lässt, stecken nun voller Kraft. Für den einen mag es „Unkraut“ sein, für den anderen wiederum ein kräftiges und stärkendes Heilkraut. Wenn man sich vorstellt, dass Heilkräuter schon von Tausenden vor Jahren von den Menschen genutzt wurden und die Natur sie wortwörtlich durch den Beton brechen lässt und sie uns vor die Füße legt, sollten wir uns diese Naturkraft genauer anschauen.
Wildkräuter sind nicht nur köstlich, sondern auch sehr nahrhaft. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und können helfen, das Immunsystem zu stärken und den Körper zu entgiften. Und das Allerbeste ist: Sie sind umsonst!

Zu den ersten Frühlingsboten gehören das Scharbockskraut, Bärlauch, Gänseblümchen und Veilchen. Auch andere Wildkräuter wie Spitzwegerich, Löwenzahn und Gundermann sind fast das ganze Jahr über zu finden. Wildkräuter spielen in der Frauenheilkunde eine wichtige Rolle, denn die Wildkräuter stecken voller Gehalt an Vitaminen, die unsere Gesundheit fördern können. Einige Wildkräuter werden auch in der Frauenheilkunde als Tinkturen, Salben, Tees oder in anderer Form
genutzt.

Wenn du nun spazieren gehst, kannst du folgende Wildkräuter finden:

Das Scharbockskraut war schon für unsere Vorfahren eines der wichtigsten Frühlingskräuter. Aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts soll es Frühjahrsmüdigkeit vertreiben. 

Bärlauch hat einen würzigen Geschmack und kann als Zutat in vielen Gerichten verwendet werden, wie zum Beispiel Pesto oder Suppen. Sein Erkennungsmerkmal ist der intensive Geruch nach Knoblauch. Bärlauch kann einen hohen Gehalt an Vitamin C haben und soll entgiftend wirken.


Das Gänseblümchen wird laut Margret Madejsky auch die „Arnika der Gebärmutter“ genannt. „Das Gänseblümchen war bereits bei den alten Germanen eine Blume der Göttin Freya, ein Symbol für Fruchtbarkeit und Neubeginn“ (Hirsch/Grünberger, Die Kräuter in meinem Garten, 2006).


Löwenzahnblätter sind bitter, aber sehr gesund und können in Salaten oder als Tee verwendet werden. Löwenzahn finden wir fast das ganze Jahr über. Die enthaltenen Bitterstoffe können unsere Leber stärken. Das kann sich wiederum positiv beim Abbau unserer Hormone in der Lutealphase auswirken.


Achte beim Wildkräutersammeln auf folgende Punkte:
• Sammle nur das, was du auch kennst.
• Wähle einen Ort aus, an dem keine Hundetoilette ist.
• Der Ort sollte sauber und unbelastet sein (nicht direkt neben einer Straße).
• Wasche die Wildkräuter gründlich.


Sprich bei Krankheiten oder Medikamenteneinnahmen am besten mit deinem Arzt oder Heilpraktiker, ob sich die Medikamente mit Wildkräutern vertragen. Der Frühling bietet eine Fülle von Wildkräutern, die nicht nur lecker, sondern auch sehr nahrhaft sind. Wenn du neugierig bist, dann probiere doch mal einige dieser Kräuter aus und bereichere deine Gerichte mit diesen natürlichen Schätzen der Natur. 

Der Frühling ist eine super Gelegenheit, um sich mit der Natur zu verbinden und Wildkräuter zu sammeln.

Viel Spaß!

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Wir sind Mandy und Sina, Heilpraktikerinnen und Gründerinnen von Frauengeflüster.

Gemeinsam mit unserem Frauengeflüster TEAM möchten wir dir hier eine Plattform bieten, über die du dich auf unterschiedlichen Wege über unterschiedlichste Themen der Natur- & Frauenheilkunde informieren kannst.

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